KI-Prognosen
Bestellmengen basierend auf historischen Verkaufsdaten und saisonalen Mustern
Bestandsführung
Automatische Berücksichtigung von Lagerbestand, Haltbarkeit und Retouren
Rezeptauflösung
Mehrstufige Rezepturen — vom Endprodukt bis zur Rohware
ERP-Integration
Bestellvorschläge direkt an Optiback, BBN oder andere Systeme übergeben
Der Bestellautopilot ist als Autopilot-Plan verfügbar und baut auf dem Pro-Plan auf. Mehr dazu unter Pläne.
Wie ein Bestellvorschlag entsteht
Jeder Bestellvorschlag durchläuft drei Schritte:1. Bedarf ermitteln
Das System berechnet, wie viel von einem Artikel an einem Verbrauchsort bis zur nächsten Lieferung gebraucht wird. Das umfasst drei Teile: Absatzprognose: Basierend auf bis zu 2,5 Jahren Verkaufshistorie erzeugt das System eine Prognose. Dabei fließen ein:- Wochentags-Muster — das System lernt z.B., dass Montag weniger verkauft wird als Samstag
- Saisonale Schwankungen — historische Muster über Wochen und Monate
- Feiertage — ob ein Tag ein Feiertag ist, fließt als Merkmal in die Prognose ein. Das System lernt aus vergangenen Feiertagen, wie sich das Kaufverhalten verändert. Welche Feiertage gelten, hängt von der Region deines Verbrauchsorts ab (z.B. Fronleichnam nur in Bayern)
- Wetter — jedem Verbrauchsort ist über seine Adresse eine Wetterstation zugeordnet; historische Wetterdaten fließen als Kontext ein
2. Regeln & Bestand anwenden
Auf den prognostizierten Bedarf werden deine Bestellregeln angewendet:- Bestellfaktor — prozentuale Skalierung des Bedarfs (z.B. 110 % = 10 % Aufschlag)
- Bestandsabzug — der skalierte Bedarf wird um den aktuellen Lagerbestand reduziert
- Mindestbestellmenge — liegt der Nettobedarf unter der Mindestbestellmenge, wird je nach Rundungsmodus aufgerundet oder gar nicht bestellt
- Losgröße (Batching) — Rundung auf Gebindegrößen (z.B. 12er-Kartons)
- Lieferungen — was angekommen ist (aus Bestelldaten deiner Integration)
- Verkäufe — was verkauft wurde
- Retouren & Abschriften — was zurück- oder abgeschrieben wurde
- Rezeptverbrauch — was als Zutat für andere Artikel verbraucht wurde (geschlossen aus der Differenz zwischen erwartetem und tatsächlichem Bestand)
- Verfall — was seine Haltbarkeit überschritten hat
Beispiel: Weizenbrötchen am Dienstag
Bedarf ermitteln
Das System analysiert die Dienstags-Verkäufe der letzten Monate am Verbrauchsort Marktplatz. Ergebnis: eine Bandbreite von 38 bis 56 Stück. Bei einer Verfügbarkeit von 70 % ergibt das 51 Stück — in 7 von 10 vergangenen Dienstagen hätte diese Menge gereicht.
Einrichtung & Zeitplanung
Die Berechnung läuft automatisch nach einem Zeitplan. Dein Delicious Data Team konfiguriert:- Wann die Berechnung läuft (z.B. täglich um 14:00)
- Für welche Tage bestellt wird (Lieferverzug)
- Welche Verbrauchsorte eingeschlossen sind
Zusammenspiel mit Business Intelligence
Der Bestellautopilot und das BI-Modul nutzen die gleiche Datenbasis:- Verkaufsdaten fließen in beide Systeme — für Analyse und Prognose
- Retouren & Abschriften aus den Bestellvorschlägen sind sofort in deinen Dashboards sichtbar
- Im BI-Assistenten kannst du die Bestellqualität analysieren: “Welche Artikel hatten letzte Woche die höchsten Retouren?” oder “Wie hat sich die Ausverkaufsquote seit der Automatisierung entwickelt?”